Über die HUSKJ

Zweck, Ziel und Legitimation

Das vorrangige Ziel der hessischen Union zur Stärkung von Kinder- und Jugendinteressen ist das Erschaffen einer Jugendvertretung auf Landesebene und die Unterstützung von Neugründungen von Kinder- und Jugendbeteiligungsformaten. Begründet wird dieses Ziel damit, dass das Wahlrecht für Minderjährige nicht existiert, woraus sich den Mitgliedskommunen der HUSKJ ein Handlungsbedarf ergibt, da eine Million Minderjährige in Hessen keine Möglichkeit zur tatsächlichen Partizipation auf Landesebene haben.

Die demokratische Legitimation der HUSKJ ergibt sich aus den Wahlen der Delegierten in den jeweiligen Jugendgremien.

Organisation

Oberstes Organ der hessischen Union zur Stärkung von Kinder- und Jugendinteressen ist die Vollversammlung. Hier kommen die Delegierten der Mitgliedsparlamente zusammen und stimmen über Beschlussvorlagen ab, wobei die Stimmgewichtung nach dem Vorbild des Bundesrats, entsprechend der Einwohnerzahl, der repräsentierten Kommune angepasst wurde. Ihre inhaltliche Arbeit organisiert die HUSKJ durch sogenannte Projektgruppen, welche von Mitgliedern während Vollversammlungen gegründet werden können, um einen speziellen Sachverhalt zu bearbeiten und in einen Antrag, eine Veranstaltung oder eine Initiative zu formen. Darüber hinaus gibt es Sprecher, die neben den Vorsitzenden stellvertretend für die HUSKJ im Sinne der Beschlusslage zu ihren Themengebieten Stellung beziehen.

Auszeichnungen und Preise

Die HUSKJ wurde mehrfach ausgezeichnet. Beispielsweise von der hessischen Landesregierung, die der HUSKJ 2018 den 2. Partizipationspreis Hessens verlieh. Ebenso wurde die HUSKJ durch die Institution der Bundesregierung, dem Bündnis für Demokratie- und Toleranz (BfDT), als vorbildlich eingestuft. Die Auszeichnende, Frau Dr. Alexandra Kurth, Mitglied des BfDT und Professorin an der Universität Gießen, schreibt hierzu:

„Das politische Interesse der Jugendlichen nimmt seit einigen Jahren glücklicherweise wieder zu. Zur Euphorie besteht dennoch kein Anlass, denn es ist nach wie vor – gerade auch im internationalen Vergleich – auf einem beschämend niedrigen Niveau, gerade im Hinblick auf die aktive politische Partizipation.

Deshalb kann es gar nicht hoch genug geschätzt werden, wenn sich junge Menschen in Kinder- und Jugendvertretungen engagieren, um für ihre Interessen einzutreten und zu streiten. Noch besser ist es, wenn sich – wie 2017 in Hessen – demokratisch gewählte Kinder- und Jugendvertretungen zusammenschließen, um ihre Interessen zu bündeln und auch auf Landesebene vertreten zu können.

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